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Mittwoch, 9. August 2017

Kuala Lumpur

Leider ist mein Visum für Indonesien nach zwei Monaten abgelaufen, so dass ich wieder zurück nach Malaysia bin, hinein nach Kuala Lumpur (http://wikitravel.org/en/Kuala_Lumpur).

Wunderschön war Indonesien, auch wenn ich nur einen Mini-Bruchteil davon gesehen habe. Ich habe auf jeden Fall vor wieder hierher zu kommen und Sulawsi, Java und Sumatra zu erkunden.

Jetzt geht es aber erstmal wieder zurück in das hektische Treiben von Kuala Lumpur. Dies hat aber auch sein gutes, denn hier funktioniert alles einfach mal wieder: Strom, Internet, öffentliche Verkehrsmittel, ...und nicht zuletzt mal wieder ein paar dringend benötigte Einkäufe.

Abends sind wir dann auf die Heli Lounge Bar (http://globusliebe.com/geilste-rooftop-bar-der-welt/) weiter gezogen. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die nähere Umgebung. Die Bar selber liegt auf dem Dach eines Hochhauses in der Nähe von Bukit Pinang. Der nicht mehr verwendete Helikopter Landeplatz wurde kurzerhand einfach zur Bar umfunktioniert.




Ein letzer Blick auf Indonesien: Oben sieht man den Mt. Rinjani auf Lombok aus den Wolken herausragen, während man im unteren Bild Gili Meno und Gili Air erkennen kann. Auf Gili Air bin ich ja längeren Zeit gewesen...



Hinein in das hektische Treiben China Towns in Kuala Lumpur.



Leider hat uns das Wetter auf der Heli Lounge Bar einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wegen des heranziehenden Gewitters im Hintergrund mussten wir in den unteren Teil der Bar wechseln.




So haben wir den Sonnenuntergang über der Stadt verpasst, durften aber wieder hoch als sich das Gewitter verzogen hat. Auf der einen Seite der Fernsehturm, der abends in verschiedenen Farben angestrahlt wird, auf der anderen Seite die Petronas Towers.



Montag, 5. Juni 2017

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur oder auch einfach nur KL reiht sich ein in die großen asiatischen Hauptstädte (http://wikitravel.org/en/Kuala_Lumpur). Es ist ein gigantischer Moloch bestehend aus Hochhäusern und Einkaufszentren. Man muss aber auch sagen, dass im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten es überall sehr grün ist, d.h. viele Bäume und Parkanlagen existieren.

In den nächsten paar Tagen habe ich die Stadt ein bisschen auf mich wirken lassen und verschiedene Shopping Touren gemacht, denn eines habe ich festgestellt gibt es hier im Überfluss: Einkaufszentren. Das Problem ist nur, alle haben genau dasselbe für fast denselben Preis. Man muss also schon ein bisschen Suchen bis man das gefunden hat was man braucht. Speziell wenn man Klamotten kaufen will und eben nicht die asiatische Durchschnittsgröße hat.

Gewohnt habe ich in "China Town" was übersäht ist mit Hostels, Kaffees + Restaurants und Märkten für allen gewöhnlichen und ungewöhnlichen chinesischen Plastikkram. Es ist aber ein guter Ausgangspunkt, da sich eine Skytrain Station gleich in der Nähe befindet und man mitten drinnen in der Stadt ist.

Natürlich habe ich mir auch die beiden "Petronas' Towers" (https://en.wikipedia.org/wiki/Petronas_Towers) angeschaut, die ein Wahrzeichen der Stadt sind und in einer Unzahl von Filmen vorkommen. Um die Towers befindet sich ein wunderbarer Park und innen drinnen ist natürlich wie überall... ein Einkaufszentrum.

An einem anderen Tag bin ich mit dem Pendlerzug raus aus der Stadt zu den  "Batu Caves" (https://en.wikipedia.org/wiki/Batu_Caves) gefahren. Dies ist eine hinduistische Pilgerstädte mit jede Menge Tempeln und natürlich einer Höhle (mit Tempel).







Oben: Eindrücke und Bilder von Kuala Lumpur und den verschiedenen Einkaufszentren. Alles ist riesig, alles ist selbstverständlich mit AirCon ausgestattet.




Der Park hinter den Petronas Towers in dem abends die Menschen zusammensitzen und dem farbigen Wasserspiel zuschauen.




...die Petronas Towers.



Der Eingang zu den Batu Caves...



... und das ganze von oben, wenn man die Treppe erstmal geschafft hat.




Im inneren ist alles ein bisschen Baustelle, da gerade der existierende Tempel ausgebaut wird.



Samstag, 3. Juni 2017

Muar

Muar (http://wikitravel.org/en/Muar) ist ca. eine Autostunde von Malacca entfernt und ich habe schon von ein paar Leuten gesagt bekommen, ich soll doch einfach mal hinfahren.

Eine typisch malayische Stadt abseits vom gesamten Touristenrummel rund um Malacca. Nichts aufregendes, dafür aber ziemlich natürlich.






Auf dem Weg nach Muar haben wir bei einem Keks- und Süßigkeitenladen am Straßenrand halt gemacht. Tonnenweise Kekse, Chips und wer weiß noch was alles.






Ein paar Bilder aus der Stadt und natürlich darf auch hier, wie überall, ein rießengroßes Wandgemälde nicht fehlen.




Da gerade Ramadan war, haben wir kurz vor Sonnenuntergang noch bei den einem der vielen Straßenmärkte stop gemacht und uns reichlichst mit Essen versorgt.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Malacca - Gateway und "Flowting Mosque"

Bei einem meiner nächsten Ausflüge bin ich auf eine kleine vorgelagerte künstliche Insel gewandert, dem sogenannten "Malacca Gateway" (https://en.wikipedia.org/wiki/Melaka_Gateway). Zumindest auf dem Papier sieht das ja alles super aus.

Eigentlich wollten wir ja auch nur zur "Floating Mosque" gehen und uns diese anschauen, als wir dann aber dort angekommen sind, erwartet uns eine Geisterstadt... So wie man es eigentlich nur aus den Dokumentationen über China kennt. Man könnte meinen "ok, passiert, ist halt eine Fehlplanung", nichts dergleichen rundherum wird kräftig weiter Sand aufgeschüttet und Hotels und Einkaufzentren gebaut. Ich glaube das muss man sich in ein paar Jahren nochmal anschauen, ob da was draus geworden ist oder ob hier jede Menge Geld (im wörtlichen Sinne) in den Sand gesteckt wurden.



Das Plakat an der Brücke zur Insel verspricht vieles...




...die Realität sieht dann anders aus: Große Strassen mit hin und wieder einem Auto und eine Vielzahl von leerstehenden Wohnungen und Geschäften.





Keine Menschenseeele! Manchmal sieht man ein paar Menschen aber das sind nur die Arbeiter von der Baustelle. Diese sind übrigens auch die einzigen Bewohner.





Die drei Bilder oben sind die besagte "Floating Mosque", die auf Stelzen stehend ins Meer gebaut wurde.



Auf dem Rückweg sehen wir noch mehr Baustellen und riesenhafte Wohn- und Geschäftshochhäuser. Rechts wird auf einer künstlichen Insel immer weiter und weiter gebaut.


Sonntag, 28. Mai 2017

Malacca

Die alte Handelsmetropole Malacca (http://wikitravel.org/en/Malacca) soll ähnlich imposant sein wie Georgetown / Penang, also mit dem nächsten Bus einfach mal hingefahren und mir das ganze angeschaut.

Naja, ganz so imposant war es dann doch nicht. Leider hat das ganze doch ein bisschen an Disneyland erinnert. Überall war alles grell, bunt und voller Lichter und Musik. Die Fahrrad-Rikschas sind hier besonders heraus gestochen. Jedes einzelne war aufwendig geschmückt und hatte eine eigene kleine Soundanlage mit an Bord. Ansonsten ist die Stadt genauso lebendig wie Georgetown, nur halt ein bisschen kleiner und überschaubarer.

Wenn man ein bisschen mehr von der Geschichte der Stadt erfahren möchte, dann empfiehlt sich der Besuch der nachgebauten portugiesischen Galeere, in deren inneren sich ein Museum befindet - natürlich mit A/C versteht sich. Hier wird die gesamte Geschichte der Stadt, welcher einst einer der wichtigsten Handelspunkte in ganz Südostasien ware erzählt. Oder man geht hinüber zum "Stadthuys", dem ehemaligen Rathaus der Stadt, als es noch eine holländische Kolonie war.

Abends kann man in einem der zahlreichen Restaurants essen gehen und anschließend einen gemütlichen Bummel entlang des Kanals machen.





Die bunt dekorierten Fahrrad Rikschas, die man tagsüber und nachts in der ganzen Stadt findet.




Besonders abends lohnt sich ein Spaziergang entlang des Kanals, an welchem zahlreiche Kaffees und Kneipen auf einen warten.



Das "Stadthuys" welches ein Museum beherbergt.




Der Platz rund um das portugiesische Tor, das einstige Tor zur Festungsanlage der Portugiesen und auch das einzige was aus dieser Zeit übrig geblieben ist.



Dieses Schiff beherbergt ein Museum, in welchem man durch die turbulente Geschichte Malaccas geführt wird.




Besuch in einem Süßigkeitenladen: Alle Regale sind vollgestopft mit Keksen und Snacks in allen Farben und Geschmacksrichtungen.




Ein bisschen Außerhalb des Stadtkerns liegt der "Bukit China". Ein kleiner Hügel mit Park welcher übersät ist von chinesischen Gräbern.