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Freitag, 19. August 2016

Negombo / Airport

Eine Nacht noch in Negombo (ca. 30 Km nördlich von Colombo) bevor es dann am nächsten Tag weiter nach Indien geht. Hier gibt es nichts besonderes zu berichten und mehr als einen Tag muss man hier auch nicht verweilen. Der Strand ist "geht so" und Negombo selber ist nichts besonderes oder außergewöhnliches. Es liegt halt nur in der Nähe des Flughafens...

Ich habe mir auch einen Highway-Bus gegönnt. Der hat immerhin 750 Rp. gekostet und soll mich innerhalb von zwei Stunden von Matara (nächstgrößere Stadt bei Mirissa) nach Negombo bringen. Naja, wir waren zwar in zwei Stunden in der "Nähe" von Negombo, aber dann ist der Bus nochmal zwei Stunden irgendwie um Negombo herumgekurft. Alles eben etwas relativ.

Die Bilder unten sind vom Eingangsbereich meines Hostels. Ich habe keine Ahnung was das Gebäude früher war oder was sich der Architekt dabei gedacht hat, aber seine eigene "Gebetsgrotte" zu haben, ist schon ziemlich stylisch.




Mittwoch, 17. August 2016

Mirissa

Nachdem ich eine Woche in Arungam "rumgehangen" bin, fällt der Abschied echt schwer. Da es aber bis Colombo/Airport eine zwei Tagesreise ist, beschließe ich noch in Mirissa an der Südküste einen Stop einzulegen. Dort komme ich dann auch nach knapp 9 Stunden Busfahrt abends an. Ich hätte bequemlicherweise auch ein TukTuk oder Taxi nehmen können, aber da die ganze Tour nur 400 Rp. (150 Rp. = 1 EUR) kostet, habe ich mich dann doch wieder für diese Art des reisens entschieden.

Am nächsten Morgen erwartet mich eine wunderschöne kleine Bucht... Erstmal in ein Strandkaffee gesetzt und eigentlich den ganzen Tag nicht mehr bewegt. Wozu auch...

...und ich muss sagen, ich war auch zu faul um schöne Fotos zu machen. Die zwei, die ihr unten seht habe ich einfach aus der Bar heraus gemacht. Ich denke es kommt rüber, dass das ein echt nettes Fleckchen ist.




Mittwoch, 10. August 2016

Arungam Bay

Einer der Spots an der Ostküste, an dem sich alles trifft. Egal ob die Leute, die quer durch die Berge gereist sind, diejenigen die über die Südküste hochkommen, oder wie ich die aus dem Norden angereist kommen.

Arungam Bay ist einer der zentralen Spots für Surfer und genauso "easy" geht es dann auch zu. Wer schon mal in Tarifa/Spanien war, der weiß wovon ich spreche. Ich surfe zwar nicht, aber das flair ist ganz einfach gesagt sehr relaxed.
...und viel mehr muss man schon gar nicht mehr erklären. "Just enjoy!"




Die gefangenen Fische werden ganz einfach mit dem Ochsenkarren oder Ochsenkarren abtransportiert. Es kann aber schon mal passieren, dass man einen einheimischen mit einem 2 m langen Tuna auf dem Rücken, die Straße langlaufen sieht.

...ansonsten gilt: Surfen, am Strand liegen oder in einer der Bars am Strand abhängen.










Montag, 8. August 2016

Trincomalee

10 Km südlich von Nilaveli, ist die etwas größere Stadt Trincomalee. Hier gibt es jetzt nicht so unglaublich viel aufregendes zu berichten ...ist halt wieder Strand. :-)

...auch hier ist die Anzahl der "Weißen" absolut überschaubar ...und auch hier gilt vorausbuchen lohnt sich, wenn es auch nur zwei Tage sind. Mein Hotel/Hostel/Guesthouse war direkt am Strand.







Es gibt übrigens zwei Tierarten, die man in Hülle und Fülle findet: Hunde und Krähen. Die Hunde sind wie überall harmlos und die Krähen sind wie bei uns die Tauben, nur viel penetranter.

Samstag, 6. August 2016

Nilaveli

Jetzt aber Schluss mit Kultur und ab an die Küste...

Ab in den Bus und weiter geht es an die Ostküste. Über Trincomalee weiter nach Nilaveli und mal schauen was mich dort so erwartet. Ich habe schon im Vorfeld mitbekommen, dass es schwierig sein wird eine Unterkunft zu finden, wie eigentlich überall in Sri Lanka... Klar irgendwas geht immer, aber wenn man dann abends um sieben aus dem Bus steigt und noch ein Hotel suchen muss, macht das nicht richtig Spass. Hinzu kommt noch, dass die gesamte Ostküste (1) touristisch relativ unerschlossen und (2) gerade Hochsaison ist. In Nilaveli bin ich mittags um drei mit zwei anderen Backpackern ausgestiegen. Ich habe diese abends um sechs wiedergesehen, da hatten sie noch nix. Ich bin schon ziemlich schnell am Anfang auf Booking.com, Tripadvisor und AirBnB aufgesprungen. Ist vielleicht nicht so abenteurlich, aber bei 35 Grad im Schatten noch rumzurennen und ein Hostel oder Guesthouse zu suchen, macht auch keinen Spaß.

Nilaveli ist eine Kaff, und man kann noch ziemlich deutlich sehen, dass der Bürgerkrieg und der Tsunami hier einfach mal alles platt gemacht hat. Touristisch ist das ganze relativ unerschlossen. Entlag des endlosen Sandstrandes gibt es genau drei Restaurants/Bars.

Ich bin dann am folgenden Tag noch auf die "Pigeon Islands" zum Schnorcheln rausgefahren. ...und war erstmal schockiert, wo denn diese ganzen Touristen alle herkommen. Die Insel ist eher ein Inselchen und beherbergt eine grandiose Anzahl von Fischen, darunter auch mehrere "harmlose" Riffhaie und eine leider sich immer weiter dezimierende Anzahl von Korallen. Unterwasserbilder gibt es keine, aber die Bilder die man online findet entsprechen ziemlich gut der Realität.

Falls jemand mal dort ist, dann sollte er die Finger vom "Wahle Watching" lassen, weil wenn man einen Wahl sieht, dann ist dieser vielleicht für 10 Sekunden an der Oberfläche um Luft zu holen. Wer es trotzdem machen will, dem Wünsche ich viel Spaß.










Oben Bilder der "Pigeon Island": Man ist erst ein bisschen schockiert wie viele Menschen sich auf einem so kleinen Archipel aufhalten (hat ein bisschen was von Freibad am Sonntag mittag), wenn man dann aber erstmal im Wasser ist, lösen sich die Menschenmengen aber ziemlich schnell auf.




Der Strand von Nilaveli: Hier trifft man fast nur "Locals", denn die Anzahl der ausländischen Touristen ist noch ziemlich begrenzt, genauso wie die Übernachtungsmöglichkeiten. Dies wird sich aber in den nächsten Jahren schlagartig ändern, denn gebaut wird hier überall...

Mittwoch, 3. August 2016

Pollonaruwa + Mineriyawa National Park

Zurück nach Dambulla und dann weiter mit dem Bus nach Pollonaruwa und obwohl das nur knapp 200 Km sind, kann man dafür locker mal 5-6 Stunden einrechnen. Die Strassen sind zwar in einem relativ guten Zustand und der Verkehr hält sich auch in Grenzen, aber der Bus stoppt, alle 300 Meter um entweder Leute aufzunehmen oder aussteigen zu lassen. Das System ist ganz einfach: An die Straße stellen, warten bis der Bus kommt, winken, Bus hält, einsteigen. Es gibt zwar offizielle Haltestellen und "Express Busse", aber das kann man sich dann eigentlich auch schenken. ...Zeit muss man einfach mitbringen und dafür kostet das ganze dann auch nur 200 Rp.

In Pollonaruwa wollte ich mir eigentlich am nächsten Tag die "Ancient City" anschauen, aber schon am selben Mittag meinte der Inhaber des Hostels ob ich nicht Lust hätte auf eine Safari (15 - 20 Uhr) mitzukommen. Gesagt, getan! Die 25$, die ich am Lions Rock gespart habe, kann ich hier sinnvoll wieder einsetzen und komme aus der Stadt heraus. Viel erklären brauche ich glaube ich nicht, denn die Bilder sprechen für sich selber...








...und dann ging es am nächsten Morgen mit dem Fahrrad durch die Ruinen und Tempel gefahren. Das nächste mal hole ich mir aber einen Scooter, denn ab ca. 11 Uhr morgens wird es dann so warm, dass man das nur mit jeder Menge Zwischenstopps und verschiedenen Büdchen aushält.














...und jetzt ist dann auch mal gut mit Kälte, Regen, Kultur und sonstigem, denn es geht ab Richtung Nilaveli an der Ostküste. Strand und Sonnenschein warten.

Dienstag, 2. August 2016

Sigiriya - Lions Rock

Nach der erfolgreichen Besteigung des Adams Peak, und nachdem ich jetzt genügend Regen gesehen habe, geht es mit dem Zug zurück nach Kandy, und dann mit dem Bus (nur für Leute mit guten Nerven) weiter Richtung Sigiriya. Man sollte meinen, dass die Stadt rund um den Lions Rock total mit Touris zugepflastert ist. Pustekuchen! Ich bin nachts angekommen und stehe in einem winzigen Nest (bei meiner Nachfrage kam heraus, dass hier gerade mal 50 Leute wohnen) und frage mich zu meinem Homestay durch. Dort, wie überall in Sri Lanka, erstmal herzlichst empfangen und was zum Essen bekommen, nämlich "Rice and Curry". Wer sich das jetzt etwas langweilig vorstellt, dem sei gesagt, ist es nicht, denn die Variationen und Geschmäcker sind jedes mal unterschiedlich. Grundlage ist natürlich Reis und Dahl (Linsen), der aber mit zig verschiedenen anderen Gemüsearten kombiniert wird und alles in extra Schälchen frisch auf den Tisch kommt.

Aber zurück zum Lions Rock, den habe ich mir nämlich geschenkt, weil er mit 25$ (US) einfach viel zu teuer ist. Neben dran ist nämlich der Pidurangala Rock. Genauso groß, genauso schön, hat auch irgendwelche Relikte, nur gibt es dort halt keine Wandmalereien. Dafür kostet er auch nur 500 Rp. (150 Rp. = 1 EUR). ...und man kann ihn zum Sonnenaufgang besteigen, was ich natürlich gemacht habe.







Auch vom großen Touristenanstrom bekommt man auf dem kleinen Bruder des Lions Rock nichts mit. Die Leute im Bild oben, waren auch schon alle, die ich getroffen habe und da der Felsen recht groß ist, steht man sich gegenseitig nicht auf den Füssen herum.










...im Hintergrund der berühmte Lions Rock.





Da es beim Aufstieg noch Dunkel war (Taschenlampe erforderlich), habe ich die Ruinen und den liegenden Buddha natürlich übersehen.

Wer den Pidurangala Rock besteigen will, dem sei auch gesagt, dass man zumindest trittsichere Schuhe braucht, denn es gibt ein paar Kletterpartien und die Treppe hinauf hat auch schon bessere Zeiten gesehen.



Samstag, 30. Juli 2016

Adams Peak

Es standen zwei Optionen zur Wahl: (1) Adams Peak oder (2) Arugan Bay. Ich dachte mir, bevor ich am Strand hängenbleibe fahre ich nochmal zurück in die Berge. Also wieder mit dem Zug zurück nach Hatton und von dort mit dem TukTuk zum Startpunkt des Adams Peak. Dies ist die höchste Erhebung Sri Lankas und für alle Religionen ein zentraler Energiepunkt. Mehr Infos dazu gibt es hier...

Unsere kleine Gruppe hatte nicht besonders viel Glück mit dem Wetter, denn es regnete in Strömen. Wir sind um vier Uhr morgens gestartet und schon nach einer halben Stunde waren wir bis auf die Knochen durchnässt. Da hilft auch keine GoreTex Jacke oder irgendwas, denn der Regen kommt von allen Seiten. Nach einem knapp dreistündigen Aufstieg erreichen wir als eine der wenigen dieser Tage den Gipfel und ein Mönch schließt uns die Pforte zum Tempel auf. Wir läuten die Glocke und äußeren unseren Wunsch der in Erfüllung gehen soll. Dann noch schnell einen Tee zum aufwärmen getrunken und wir haben uns wieder an den Abstieg gewagt.

Ach so, den so tollen Ausblick vom Gipfel hatten wir natürlich nicht, dennoch ein absolut lohnendes Erlebnis.




Pause auf ca. 2/3 der Strecke nach oben, den Gipfel kann man in den Wolken nur erahnen.





Der ganze Weg nach oben geht über Treppen, diese haben sich jedoch nach dem heftigen Regen in regelrechte Wasserfälle verwandelt.






Ganz einfach Glocke läuten und man hat einen Wunsch frei... :-)
Der Ausblick und das Kloster auf der Bergspitze.





Der Weg nach unten auf dem es etwas aufgeklart hat und vor allem auch wieder heller wurde. Zum Schluss noch der Startpunkt, den wir natürlich beim Start um 4 Uhr nicht gesehen haben.

Freitag, 29. Juli 2016

Ella

Einer der letzten Stationen der Bergstrecke ist Ella. Das war bestimmt mal ein nettes kleines Dörfchen, was aber in der Zwischenzeit von Touristen mehr als bevölkert ist. Es gibt hier nichts besonderes außer der unglaublichen Berglandschaft, die es umgibt.



...aus dem Zug heraus.






Auf dem "Little Adam's Peak" mit einem wunderbaren Ausblick.




"Nine Arches Bridge": Für uns nix besonderes aber hier ist es schon eine Meisterleistung wenn ein Bauwerk mehr als dreißig Jahre Bestand hat. Es hat eine Weile gedauert den Zug zweimal aufzunehmen. Glücklicherweise befindet sich auf der einen Seite ein kleines Kaffee in dem man in Ruhe mal für zwei Stunden sitzen und einen Tee trinken kann. Bei knapp 30 Grad Celsius ist die Pause dann auch notwendig.



Von der Brücke dann wieder Richtung Ella zurückgelaufen, was zwar verboten ist, aber jeder macht und auch von den lokalen Tour-Guides so vorgeschlagen wird. Den Guide braucht man natürlich nicht, der wird einem aber manchmal quasi aufgedrückt und man muss sich dann mit Händen und Füssen dagegen wehren.