Posts mit dem Label Nepal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nepal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. November 2016

Bandipur

Das Dörfchen Bandipur ist genau zwischen Pokhara und Kathmandu auf einer Bergspitze gelegen. Ein wunderbarer Ort um noch für ein paar Tage Nepal zu genießen. Eigentlich macht man das selbe wie überall in Nepal: Wandern gehen und die Umgebung erkunden.






Die Hauptstrasse von Bandipur (oben) ist eine Fußgängerzone und besitzt ein paar Geschäfte, Restaurants und Guest Houses, aber das war es dann auch schon. Der Rest ist sehr natürlich und ums Eck herum arbeiten die Menschen auf den Feldern oder hüten ihre Tiere. Wie sie es schon immer gemacht haben und als ob sich die Welt nicht verändert hätte.






Eine ca. 90ig minütige Wanderung entfernt ist ein Höhlenkomplex, den man mit einem lokalen Guide (100 Rps. + 100 Rps. Eintritt) erkunden kann. Der Eingang der Höhle ist im oberen Bild zu sehen, während im untern der Blick über das Tal Richtung Manaslu geht.






Eine andere Tageswanderung geht in das kleines Dörfchen Narkot. Während meines Aufenthaltes dort trifft man fast keine Menschen. Alles wirkt sehr ausgestorben, was aber daran liegt, dass alle im Augenblick mit der Orangen Ernte beschäftigt sind.

Nach Bandipur geht es nun zurück nach Kathmandu und anschließend geht es weiter nach Thailand. Ob auf die Inseln im Süden oder nach Chiang Mai im Norden liegt noch nicht fest. Das werde ich dann eher spontan entscheiden.

Freitag, 4. November 2016

Pokhara - Lakeside

Natürlich gehen auch drei Wochen Trekking nicht ganz spurlos an mir vorbei.  Aus den geplanten fünf Tagen hier in Pokhara sind fast zwei Wochen geworden. Es lässt sich hier einfach wunderbar entspannen. Rund um die Stadt gibt es einige Ein-Tages Trecks die man unternehmen kann. Oder man kann ganz einfach in eine der zahllosen Bars, Cafés und Strand Hütten entlang am See sitzen und den Tag dahin gleiten lassen. Beides habe ich ausgiebig wahrgenommen.


Eine kurze Wanderung und man ist auf einem der umliegenden Berge. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf Pokhara, den See und den Himalaya (Annapuran links, Manaslu rechts).



..und das ganze von der anderen Seite gesehen, beim Sonnenuntergang, vom See aus.



Obwohl es bereits Anfang November ist, blüht hier alles. Es ist T-Shirt Wetter und tagsüber richtig angenehm warm. Man merkt aber auch, wenn es abends kühl wird, dass die warme Jahreszeit langsam zu Ende geht.



Ein Blick noch auf mein Guesthouse, "Little Buddha", mit seinem wunderbaren kleinen Garten in dem ich die letzte Zeit verbracht habe.


Samstag, 15. Oktober 2016

Annapurna Circuit Trek (ACT)

Als ich in Besi Sahar gestartet bin, hatte ich keine Vorstellung was mich erwarten wird. Am Ende war es mehr als ich mir vorstellen konnte. Mehr als 200 Kilometer zu Fuß und mit Rucksack in knapp drei Wochen...

Ich bin alleine Losgezogen, ohne Sherpa/Porter oder Guide, und das war eine sehr gute Entscheidung, denn (1) ist der Trek ausgezeichnet ausgewiesen, so dass man sich kaum verlaufen kann und (2) man trifft so viele Leute unterwegs, dass man eigentlich nie alleine unterwegs ist.

Einige der Leute mit denen ich gelaufen bin:
  • Marion (Belgien), Maria (Estland), Carolann (Kanada)
  • Matthias und Franzi (Deutschland), http://spontanumdiewelt.de/
  • Mr. & Mrs. Fox (Deutschland), https://reisefuchs.tumblr.com/
  • Sabrina und Thomas (Deutschland)
  • Alex (USA)
  • Ethan (Australien)
  • Klara (Tschechei), Margot (Frankreich), Marielouise (Belgien)
  • u.v.m.

Der Trek starte ganz unscheinbar in Besi Sahar (820 Metern) und klettert dann stetig bis man zum einen beim Tilicho See (5000 Meter) bzw. dem Thourung Pass (5400 Meter) überwunden hat. Dann geht es wieder stetig bergab bis nach Tatopani (1200 Meter). Ein letztes mal muss man dann noch über den "Poon Hill" mit seinen 3200 Metern bevor es endgültig wieder ins Tal hinuntergeht und zwar über viele, viele Stufen.

Ich will hier keine Anleitung geben, wie man sich die gesamte Strecke einteilt, sondern nur wiedergeben, was ich erlebt habe. Wer den Trek selber machen will, der sollte je nach Zeit und Kraft seine Route selber einteilen. Es gibt etliche Möglichkeiten, auch eine Reihe von Alternativrouten stehen zur Verfügung. Auch will ich hier keinen Ratschlag geben, ob man eine Agentur, einen Porter (der trägt das Gepäck) oder einen Guide braucht. Nachdem ich aber einen 74 jährigen Japaner getroffen habe, der alleine unterwegs war und auch noch sein ganzes Gepäck selber über den Pass getragen hat, bin ich mir sicher, dass man keines der voran genannten für diesen Trek braucht.

Ansonsten folgt das Trekkingleben einem festen Rythmus:
  • gegen 6:30 aufstehen und frühstücken
  • man läuft dann ein paar Stunden, meist bis 14 oder 15 Uhr und sucht sich ein Nachtquartier
  • abends gibt es dann Dal Bhat (https://de.wikipedia.org/wiki/Dal_Bhat) bzw. wenn man es sich leisten kann auch ein Yak Steak. Ich habe es einmal probiert und es war ausgezeichnet, aber ansonsten ist Dal Bhat angesagt.
  • und spätestens gegen 21 Uhr liegt man im Bett, weil man zum einen Hundemüde ist und zum anderen eiskalt wird. Sowas wie Heizung gibt es nämlich nicht und ein warmer Schlafsack ist das einzige was man hat.

An manchen Orten macht man einen Tag Pause, z.B. in Manang (3700 Meter), um sich zu akklimatisieren, denn man steigt weit über die Durchschnittshöhe der Alpen hinaus. Es wird immer wieder über Höhenkrankheit gewarnt und das sollte man auch ernst nehmen. Wer hier schon weiß, dass er es nicht schafft, sollte umkehren, denn den Pass zu Fuß und mit Gepäck zu überqueren, ist dann doch kein Kinderspiel mehr. Ich habe Hochleistungssportler gesehen, die sich keuchend hinsetzen mussten, weil ihnen die Puste ausging. Wieso mir das als "Raucher" nicht passiert ist, überlasse ich der Wissenschaft. :-)




Los geht es hinter Besi Sahar noch eher beschaulich und immer stetig bergauf. Das Klima ist noch subtropisch und warm. Das ganze Gepäck das wir mitschleppen, jeder knapp 10 Kilo, werden wir aber später noch gut gebrauchen, denn schon bald wird es bitter kalt werden.




Die Landschaft wird schon langsam rauer, aber es ist klar, dass man diesem Tal folgen muss. Der Pfad ist meist sichtlich erkennbar.




Abends ihnen einem der vielen "Teahouses" entlang des Weges. Ich bin bereits kurz vor Tal und es wird langsam kühler. Da hilft nur viel Tee trinken und die Hände über den Ofen oder das Feuer halten.





Durch Torbögen (hier in Chame, 2700 Meter) und vorbei an Stupas (kurz nach Upper Pisang, 3600 Meter) geht der Trek immer weiter hinauf, dem Tal folgend.




...und dann sind sie plötlich alle da, fast die gesamte Annapurna Kette ist sichtbar, aber sie passen nicht alle auf einmal ins Bild. Im Hintergrund ist Annapurna IV (7525 Meter). Wir sind gerade zwischen Upper Pisang und Manang, also bereits auf ca. 3600 Metern und man merkt, dass die Luft langsam dünner wird. Hier wachsen immer noch Bäume, während in den Alpen ab dieser Höhe nur noch Flechten zu finden sind.




Das Kloster in Bhraga (3400 Meter) und unverkennbar ein paar Yaks, die auf den wenigen grünen Flecken grasen.




Sonnenaufgang über dem Annapurna III (7555 Meter) von Manang (3500 Meter) aus gesehen. Der Gletscher im Vordergrund reicht bis ins Tal und speist einen kleinen See 10 Minuten von Manang aus entfernt.




Die gefährlichsten Passagen führen entlang dieser Erdrutsch Schneisen, hier auf dem Weg von Manang zum Tilicho Base Camp (4100 Meter). Hier können jederzeit unerwartet Gesteinsbrocken den Hang herunterrollen. Während meines Treks wurde eine Japanerin so schwer verletzt, dass sie mit dem Helikopter abgeholt werden musste. Die Dimension dieser Erdrutsche kann man an den Personen erkennen, die sich gerade den Weg durch die Geröllfelder bahnen.






In den frühen Morgenstunden, Sonnenaufgang über dem Manaslu geht es dann vom Tilicho Base Camp hinauf zum Tilicho See (5000 Meter). Der See selber wird aus dem Gletscher des Tilicho (7100 Meter) gespeist. Obwohl behauptet wird, dass dies der höchstliegendenste See der Welt ist, dem ist nicht so. Dieser liegt nach Aussage einiger in Südamerika, aber wenn ihr es ganz genau wissen wollt, dann findet ihr hier eine genauere Aussage: https://de.wikipedia.org/wiki/Tilichosee.




Die Gegend wird rauher und wüstenhafter auf dem Weg zum letzten Stop vor dem Pass in Thorang Phedi (4450 Meter).








Auf dem Thorung Pass (5416 Meter) wird man dann für all seine Bemühungen belohnt. Man kann zwar kaum Atmen, weil die Luft so dünn ist, und es ist bitterkalt, aber es gibt ein kleines Teehaus in dem man sich einen heißen Tee holen kann. Im unteren Bild sieht man den Chulu (6584 Meter). Ich habe zwei Schweizer getroffen, die diesen Besteigen wollten, aber auf Grund der Wetterlage (zu viel Schnee) abgebrochen haben.




Auf der anderen Seite in Muktinath (3800 Meter), links im Bild ein paar Häuser, hat man einen fantastischen Blick auf das Dhaulagiri Massiv.




Von Muktinath geht eine "Strasse" bis hinunter ins Tal. Leider muss man dieser Staubpiste bis Jomson folgen (ca. 2-3 Stunden), was aufgrund des teilweise orkanartigen Windes nicht besonders Spass gemacht hat, aber zum Teil des Ganzen gehört hat. Ansonsten ist Jomson selber total uninteressant. Die meisten laufen bis hierher und nehmen dann den Bus oder ein Flugzeug zurück nach Pokhara oder Kathmandu.






Nach Marpha (2670 Meter) wird es dann endlich wieder grüner. Marpha selber zählt zu einem der wichtigsten Apfelanbaugebiete Nepals. Leider führt der Trek auf der anderen Seite des Tals entlang, so dass wir nicht besonders viel von den Äpfeln hatten. Erst später durchqueren wir eine Apfelfarm und kaufen einem lokalen Bauern ein paar ab. Die Äpfel sind absolut fantastisch, als würde man Apfelsaft essen.








Letzte große Station ist Poon Hill (3200 Meter) und es ist klar, dass man hier zum Sonnenaufgang sein muss. Man hat nicht nur einen atemberaubenden Blick auf den Dhaulagiri (8172 Meter), mittleres Bild, sondern sieht den südlichen Teil des Annapurna Massivs mit Annapurna I (8091 Meter), Annapurna South (7219 Meter) und den unverwechselbaren Machhapuchhre (6997 Meter) im unteren Bild.



Von hier aus bin ich dann nochmal bis Ghandruk (1940 Meter) abgestiegen. Kurz danach bin ich in den Bus gestiegen und zurück nach Pokhara gefahren. Ich hatte mir noch überlegt zum Annapurna Base Camp (4130 Meter) hochzulaufen, habe mich dann dagegen entschieden. Die eiskalten Nächte im Tilicho Base Camp und in Thoran Phedi haben mir für das Erste gereicht. Es wird wieder Zeit für etwas wärmere Gefilde.






Freitag, 14. Oktober 2016

Annapurna

Von Khaptad bin ich wieder zurück nach Pokhara gefahren und werde dort ein paar Tage lang mich ausspannen. Jetzt geht es in ein paar Tagen dann endgültig einmal um das Annapurna Massiv herum und zwar auf dem "Annapurna Circuit Trek". Das ganze wird ungefähr 15 bis 20 Tage dauren in denen noch nicht klar ist, ob ich Internet habe oder nicht, d.h. wenn ich Anfang November wieder zurück bin, dann werde ich diesen Eintrag hier vervollständigen.

Donnerstag, 29. September 2016

Khaptad Nationalpark

In Kathmandu habe ich in einer sehr netten Kneipe namens "artmandu", in der jeden abend Live Musik gespielt wird, einen Typen namens Dipendra kennengelernt. Er hat den Vorschlag gemacht in den Khaptad Nationalpark zu fahren und dort Trekken zu gehen. Es ist zwar eine weite Reise, da der Park ganz im Westen von Nepal liegt, aber als ich mich darüber informiert habe, schien es mir eine gute Idee, da dort ganz wenige Touristen sind. Mal die Chance Nepal von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen.

Und in der Tat schon allein auf der drei tägigen Reise dorthin, welche wir auf dem Motorrad zurückgelegt haben, weil die Busfahrt dorthin zweimal 18 Stunden gedauert hätte, habe ich nur ein einziges mal Touristen gesehen, welche eine Rafting Tour in einem der Flüsse gemacht  haben. Spätestens wenn man dann in das Seitental reinfährt, fühlt man sich 100 Jahre in der Zeit zurück versetzt. Hier sieht man ganze Familien die auf dem Feld Reis und Weizen ernten. Ohne jegliche Unterstützung von Maschinen versteht sich.








Nur ein paar Eindrücke, die ich auf dem Weg dorthin gemacht habe. Die Strassen wechseln sich wie imer ab zwischen relativ gut und absoluter Staubpiste.





Der Trek zum Khaptad Nationalpark. Es geht quer durch die Berge, Dschungel und Hochebenen. Die gesamte Versorgung läuft über Esel oder über "Porter", also Menschen, die die alle Güter zu den einzelnen Dörfern transportieren. Der Helikopterlandeplatz gehört zu einem kleinen Militärstützpunkt, den ich natürlich nicht fotografieren durfte.




Man durchquert Dörfer in denen die Menschen leben, wie bei uns vor 100 Jahren. Ganz ursprünglich und im Einklang mit der Natur. Hier gibt es weder Autos noch Läden oder sonst irgendwas.



Auf der Hochebene angekommen, hat Dipendra erstmal seine Gitarre ausgepackt und so die Kinder zum Staunen gebracht. Diese haben gerade Ferien und helfen ihrem Vater, der der Besitzer des einzigen "Restaurants" und "Guesthouses" ist. Alles ist sehr einfach und unkompliziert. Zum Essen gibt es eigentlich nur Dal Bhat (Reis, Linsen und Gemüse), das Nationalessen Nepals.



Weiter geht es durch unberührte Natur, die nur durch die Versorgungswege durchschnitten wird. Die Luft ist absolut klar und das Wasser kann man direkt aus dem Fluss oder der Quelle trinken.



Benannt wurde die Region nach einem Baba (wandernder oder sesshafter Einsiedler), der hier gewohnt hat. Selbst der ehemalige nepalesische König kam hierher um hier Rat zu holen.


Aber auch die "Naturreligion" spielt hier immer noch eine wichtige Rolle. So findet man überall heilige Orte, wie diesen Monolithen, welcher auf dem Weg liegt.



Ein kleines Dorf auf dem Weg. Die Wolken erinnern uns immer wieder daran, dass wir uns hier zwischen 3000 und 4000 Höhenmetern befinden.

Dienstag, 27. September 2016

Pokhara

Viele haben mich gewarnt, dass Pokhara ein reiner Touristenort ist, nichts desto trotz musste ich aus Kathmandu raus, denn die Smog- und Staubglocke, die über der Stadt hängt, ist irgendwann nicht mehr zum aushalten. Also ein Busticket gekauft und mich auf die acht stündige Reise nach Pokhara am Fuße des Annapurna Massivs aufgemacht.

Wunderbar ruhig hier, kein Staub und kein Smog, und morgens wenn man aufwacht kann man das Annapurna massiv sehen, welches ich in ein paar Tagen umrunden will. Wie ihr aber nächsten Eintrag sehen werdet, ändern sich die Pläne manchmal und ich werde zum Khaptad Nationalpark aufbrechen. Annapurna muss warten...


Morgens über den Dächern von Pokhara sieht man das Annapurna Massiv, welches im Augenblick noch ein bisschen wolkenverhangen ist.

Freitag, 23. September 2016

Nagarkot

An einem der folgenden Tage habe ich mir einen Scooter gemietet und bin in Richtung Nagarkot, ca. 50 km nordöstlich von Kathmandu, aufgebrochen. Als erstes muss man sich an den Verkehr hier gewöhnen. Obwohl alles sehr chaotisch wirkt sind die Nepalesen sehr rücksichtsvolle Fahrer. Trotz alledem gilt hier das Recht des Stärkeren, d.h. wenn ein Bus, LKW oder Auto kommt, dann lässt dies besser passieren, wenn man nicht unter die Räder gelangen will. Wie schon in Kathmandu bilden die Fußgänger das unterste Glied in der Kette und man passt besser auf, was um einen herum geschieht, bevor man überfahren wird.

Wenn man dann erstmal die Stadt hinter sich gelassen und der Verkehr sich beruhigt hat, ist man umgeben von einer einzigartigen wunderschönen Landschaft. Wohin man blickt ist es grün und Bauern arbeiten auf ihren Feldern oder hüten das Vieh.




Auf dem Weg nach Nagarkot und dem Blick zurück ins Tal. Weit im Hintergrund sind im Dunst die Vororte von Kathmandu erkennbar.




Der Blick von Nagarkot Richtung Norden, wenn das Wetter gut ist, d.h. keine Wolken, soll man bis zum Mount Everest blicken können. Das versicherten mir zumindest mehrere Einheimische.

Sonntag, 18. September 2016

Kathmandu - Nepal

Nachdem ich von meiner Rückkehr aus Leh noch ein paar Tage Station in Manali gemacht habe, ging es über Delhi nach Kathmandu. Ein Visa zu bekommen ist super einfach und die gasammte Einreise hat nicht länger als eine halbe Stunde gedauert. Ich habe mal geplant hier hu bleiben bis es ungemütlich kalt wird und außerdem will ich ja noch Trekken gehen. Zumindest den Annapurna Circuit (Dauer ca. 20 Tage) will ich hier ablaufen.

Jetzt bin ich aber erstmal eine Woche in Kathmandu und lasse mich durch das Gewühl der Straßen. Die Trekking Saison hat gerade erst begonnen und so ist hier jeder in den Start Löchern um jegliche Art von Trek an den erstbesten Touristen an zu drehen. Da ich aber genügend Zeit habe warte ich noch ein bisschen. Außerdem ist das Wetter gerade noch etwas Monsun-lastig, das heißt es regnet noch jeden zweiten Tag, und zwar wie aus Kübeln.

Der Stadt und den Menschen merkt man das Erdbeben letztes Jahr noch deutlich an. Jeder versucht irgend wie über die Runden zu kommen und viele Gebäude sind noch zerstört oder behelfsmäßig wieder hergerichtet.


Kathmandu von dem Swayambhunath Tempel (im Volksmund auch "Monkey Temple") aus gesehen. Hier leben immerhin 2,5 Millionen Menschen.

 

Die Strassen in der Stadt sind immer voll von Leuten. Es geht für uns scheinbar chaotisch zu, aber alles ist hier immer "im Fluss". Man muss kaum stehenbleiben, man kann immer weiterlaufen und irgendwie lichtet sich das Chaos auch wieder.



Der berühmte Durbar Square im Herzen von Kathmandu ist entweder vollkommen zerstört oder wird behelfsmäßig gestützt. Genauso wie viele andere Gebäude in der Altstadt. Trotzdem wollen sie 1000 Rps. Eintritt dafür haben, oder man läuft einfach ein bisschen rum und steht mitten drinnen... ohne zu Zahlen natürlich.



Von anderen Gebäuden sind selbst ein Jahr nach dem Erdbeben nur noch Trümmerhaufen übrig.